Unvollkommenheit

Schuldgefühle

Quis autem vel eum iure reprehenderit, qui in ea voluptate velit esse, quam nihil molestiae. 

Viele Mütter machen sich sehr oft Vorwürfe, dass sie nicht gut genug als Mutter sind:

  • Ich habe gereizt auf mein Kind reagiert. Was bin ich für eine schlechte Mutter!
  • Ich haben den Streit zwischen den Kindern einfach nur schnell und nicht einfühlsam genug gelöst. Wozu habe ich all die Weiterbildungsseminare in Kommunikationstechniken absolviert?
  • Ich schaffe es einfach nicht, den harmonischen Familienalltag, die herausfordernde Arbeit und den perfekten Haushalt unter einen Hut zu bekommen. Hast Du schon was von effizientem Zeitmanagement gehört?
  • Ich müsste viel mehr Sport machen. Meine Freundin schafft es aber regelmäßig. 
  • Ich möchte meine Mutter gerade nicht zurückrufen. Was bin ich für eine schlechte Tochter!

Wir Frauen sind Meisterinnen im Uns-Selbst-Schlechtmachen und dabei so richtig starke Schuldgefühle zu empfinden. 

Werfen wir mal einen Blick darauf, was im Kopf der Frau in diesem Moment so alles passiert. Wir hoffen, dass Du Dich danach deutlich besser fühlst ; )

Einigen wir uns erstmal auf Folgendes:
Wir machen Fehler und ja, vernünftiges Bedauern und Analyse der Situation (nicht Schuldgefühle!) dienen uns als interner Kompass. Damit können wir feststellen, dass wir vom Weg abgekommen sind, dass etwas nicht ganz gut läuft, dass wir evtl. unsere Grenzen nicht setzen können oder falsche Prioritäten setzen.
Ein kurzes Bedauern, ein kurzer Ärger, ein kurzes ungutes Gefühl - all das hilft uns, mit uns selbst und anderen viel sensibler und achtsamer umzugehen. Diese Gefühle helfen uns die Ursachen für diese Gefühle - BEI SICH - zu suchen, diese zu analysieren und Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen. Das ist ein gesunder Umgang mit diesen Gefühlen, ein Anzeichen von emotionaler Intelligenz und macht uns einfach zu Menschen.  

 

Das ist doch klar: es gibt keine idealen Mütter und jede Mutter macht Fehler. Manche mehr, manche weniger. 

Also, das vernünftige Bedauern hilft uns, jeden Tag zu wachsen und besser zu werden.

Was machen aber ganz viele Mütter? Sie fangen an, sich Vorwürfe zu machen, sich Sorgen zu machen, ihre Energie, Gedanken, Gefühle in etwas TOTAL Ineffizientes zu investieren. 

 

Kann ich die Vergangenheit verändern? Nein. Was ändert sich in der Zukunft? Nichts, denn im Vordergrund stehen nur unangenehme Schuldgefühle und keine Fehlerkorrektur. Also sind Schuldgefühle und Selbstvorwürfe einfach nur sinnlos.  Aber auf diese Art und Weise könnte man sich viel über sich selbst aufregen und… nichts tun, nichts verändern. Die Schuldgefühle bleiben, die Situation wird sich wiederholen. Es lohnt sich an dieser Stelle auf die eigenen Strategien mal einen prüfenden Blick zu werfen oder? 

 

Hier sind ein paar Fragen, die Dir dabei helfen könnten:

  1. Wozu brauche ich diese Schuldgefühle? Warum möchte ich leiden? Ja, es gibt immer einen Nutzen, wenn Du die Schuldgefühle regelmäßig empfindest.
  2. Was kann ich an der Situation ändern? Kann ich etwas wieder gut machen? 
  3. Wie kann ich in der Zukunft diesen Fehler vermeiden?

 

Einfache Fragen, aber wenn Du mit den Antworten fertig bist, kommt das WICHTIGSTE: 

Genug gegrübelt und sich selbst innerlich geohrfeigt! An dieser Stelle machst Du einen Punkt, hebst die Hand hoch und lässt sie mit den Worten fallen: “Schwamm drüber!”

 

Wenn Du diese Übung gemacht hast, wird es Dir deutlich besser gehen. Versprochen!

 

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